kontinuierliche verbesserung SCM

Seit Anfang der neunziger Jahre steht die kontinuierliche Optimierung der Prozesse in den Unternehmen im Vordergrund. Dies hat vor allem zwei Gründe:

  1. Durch die Globalisierung und kürzere Produktlebenszyklen hat der Wettbewerb zugenommen.
  2. Durch die Übernahme der Lean Methoden aus der japanischen Automobilindustrie wurden das Prinzip der kontinuierlichen Verbesserung Bestandteil der Unternehmensführung und des Qualitätsmanagements.

Um die Effizienz und Qualität zu erhöhen und damit konkurrenzfähig zu bleiben ist die ständige Optimierung der Prozesse notwendig, da die Qualität und die Kosten des Produktes das Ergebnis eines effizienten und robusten Prozesses sind.
In Europa wurde in vielen Unternehmen durch Einsatz der Lean-Methoden die aufgebauten Puffer und weitere Verschwendungen abgebaut. Damit sind die Schwächen der Unternehmensprozesse deutlich zu Tage getreten. Die Prozessabläufe wurden durch fehlende Teile, Mitarbeiterausfall oder andere wichtige Einfluss- und Umfeldfaktoren des Prozesses unterbrochen.

Kontinuierliche Verbesserung bezieht sich auf die laufende Verbesserung der Geschäftsprozesse in Bezug auf Ergebnisse wie Qualität, Kosten und/oder Zykluszeit. Einige Beispiele für kontinuierliche Verbesserungsmethoden sind Lean, Six Sigma, Total Quality Management, Wertstromanalysen, Plan Do Check Act (PDCA).

APQC und Supply Chain Management Review beauftragten Supply-Chain-Experten, im September 2018 sieben Fragen zur kontinuierlichen Verbesserung zu beantworten. Diese beinhalten Folgende Dimensionen:

  1. Methodennutzung
    Die Teilnehmer gaben an, dass ihre Organisationen eine breite Palette von Methoden zur kontinuierlichen Verbesserung anwenden. PDCA, Kaizen und Lean werden am häufigsten verwendet. Es ist wichtig, dass Sie das richtige Werkzeug für ihren Prozesse auswählen.
  2. Tiefe
    Dabei gaben mehr als ein Viertel (28%) der Befragten gaben an, dass ihre Organisation (Vollzeit) Experten für kontinuierliche Verbesserung hat. Allerdings hat laut der Umfrage nur ein knappes Drittel (31%) ein formales Verbesserungsprogramm.
  3. Breite
    Zudem sagen über ein Drittel der Teilnehmer, dass kontinuierliche Verbesserung über die gesamte Supply Chain genutzt wird. 27% geben zu, dass ihr Unternehmen kontinuierliche Verbesserung nur für speziell Anwendungen benötigt.
  4. Effektivität
    Die Umfrage zeigt zudem, dass mehr als jeder Dritte (38%) der Teilnehmer sein kontinuierliches Verbesserungsprogramm für sehr oder extrem effektiv im Bezug auf das Erreichung der Unternehmensziele hält. Lediglich 7% beurteilen ihr Programm als nicht effektiv.
  5. Blick in die Zukunft
    Hinzu kommt, dass beeindruckende 70% der Teilnehmer sagen, sie erwarten ein Wachstum der Ressourcen für kontinuierliche Verbesserung in den nächsten zwei Jahren und nur 4% der Teilnehmer sagen, dass sie ein Rückgang an Ressourcen erwarten.
  6. Hindernisse
    Das größte Hindernis zur kontinuierlichen Verbesserung ist es eine kontinuierliche Verbesserungskultur zu kreieren, genügend Zeit für kontinuierliche Verbesserung aufzubringen und dem Widerstand gegen die Veränderung zu überwinden.
  7. Benefits
    Dabei sind die größten Benefits der kontinuierlichen Verbesserung die geringeren Kosten gefolgt von verbesserter Qualität.

Kontinuierliche Verbesserung im Supply Chain Management

Eine Zusammenfassung finden Sie hier: Download (Deutsch)

 

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