6 Schritte Benchmarking

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Konzentration auf zukunftsfähige Fähigkeiten und Leistung im Beschaffungswesen

Aufgrund von Lieferkettenunterbrechungen, mit denen viele Unternehmen aktuell zu kämpfen hatten, rücken die Beschaffungsexperten ins Rampenlicht, die angesichts der Risiken und Volatilität die Agilität und Flexibilität vorantreiben. Dies erfordert Beschaffungsexperten mit Fähigkeiten im Daten-, Risiko- und Lieferantenbeziehungsmanagement. Ergänzend sind Kenntnisse in Vertragsverhandlungen, Geschäftsethik sowie bei der Beratung der Stakeholder. Beschaffungsexperten müssen sowohl strategisch als auch analytisch ausgebildet sein.

Gefordert ist bei den Einkaufskompetenzen und -prozessen nicht nur der Einkauf von Waren und Dienstleistungen, sondern Wert zu schaffen. Welche Fähigkeiten sind für die zukünftigen Beschaffungsaufgaben wichtig? APQC hat dies in einer aktuellen Untersuchung ermittelt. Folgende Fähigkeiten sind zukünftig für den Erfolg Beschaffungsexperten erforderlich:

Zukünftig ist die Kombination von Soft Skills und beschaffungsspezifischen Fähigkeiten eng miteinander verknüpft.p>

Für die meisten Unternehmen ergab die APQC-Untersuchung, dass allgemeine Geschäftsfähigkeiten und Soft Skills noch stärker gefragt sind als die berufsspezifischen Fähigkeiten für das Beschaffungsteam. In dem Maße, wie durch die Automatisierung viel beschäftigte Arbeit wegfällt, wird mehr Zeit und Bedarf für die Beschaffungsexperten entstehen, sich mit Arbeiten zu beschäftigen, die kognitiv anspruchsvoll sind und sozioemotionale Intelligenz erfordern. Es ist nicht überraschend, dass die Geschäftsethik an erster Stelle der Liste steht, wenn man bedenkt, wie viel Kapital durch die Beschaffung fließt.

Kluge Beschaffungsunternehmen wenden eine starke Geschäftsethik an, um ihre Organisation in die Lage zu versetzen, die Ziele der unternehmerischen Nachhaltigkeit und der Deckung sozialer Grundbedürfnisse zu erreichen. Betrachten Sie Vertrauen als ein grundlegendes Erfordernis (das immer noch professionelles Training und das Setzen von Erwartungen erfordert), auf dem andere wünschenswerte Beschaffungsfähigkeiten stehen.

Im letzten Quartal des Jahres führen viele Unternehmen Mitarbeiter-Leistungsbewertungen durch und setzen zugleich neue Ziele für das kommende Jahr. Um die Wichtigkeit der zukunftsfähigen Fertigkeiten zu unterstreichen, knüpfen führende Unternehmen sowohl die Leistungsbeurteilungen als auch die Anreize einzelner Beschaffungsmitarbeiter an deren Leistung. Dies zwingt die Beschaffungsexperten zu der Denkweise den Unternehmenswert als Geschäftspartner zu steigern. Mehr als die Hälfte der Unternehmen verfolgt dies nur im moderaten Maße.

Dabei werden die Anreize für Verbesserungen in mehreren Bereichen geknüpft.

Folgende Ziele werden dabei verfolgt:

  1. Sie setzen kürzere durchschnittliche Lieferantenvorlaufzeiten (17,5 Tage gegenüber 30 Tagen),
  2. Bestellungen schneller aufgeben (24 Stunden gegenüber 30 Stunden),
  3. mehr Personal mit formaler Ausbildung in Verhandlungen zu behalten (63 Prozent gegenüber 54 Prozent), und
  4. niedrigere Gesamtkosten für die Beschaffungsprozessgruppe zu erzielen (€299 gegenüber €394 pro Bestellung).

Die Leistungsanreize sollten ausgewogen sein. Werden sie lediglich auf Kostenreduzierungen konzentriert, leiden die Lieferantenbeziehungen darunter. Die Einkäufer werden dann die Lieferanten unter einen extremen Preisdruck setzen, der diese schwächt. Wir hatten einmal ein Benchmarking Logistikunternehmen, das seine Zustellunternehmen zwingen wollte, ihnen drei Monate Kredit auf die erbrachten Leistungen zu gewähren. Die Folge war, dass viele dieser Zustellunternehmen Konkurs gingen.

Die Kosten für die Suche und Auswahl neuer Zustellunternehmen waren erheblich höher als der Zinsvorteil. Die Gefahr besteht auch, dass die Einkäufer die Regeln verbiegen und zu unethischen Entscheidungen zwingen. Ein breites Spektrum von Erfolgsmaßstäben als Anreiz für die Beschaffungsexperten führt dazu, dass die Beschaffung ein versierter und ethischer Geschäftspartner sein kann. Diese benötigen erfolgreiche Unternehmen, um die Ergebnisse zu verbessern und Risiken zu vermeiden.

 

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