Prozessfähigkeit

Damit ein Prozess als fähig bezeichnet wird, muss er die Anforderungen der Kunden erfüllen. Um eine einfache Prozessfähigkeitsberechnung durchzuführen, muss der Prozess statistisch unter Kontrolle und somit auch vorhersagbar sein. Zudem muss eine geeignete Verteilung identifiziert werden, an die die Daten angenähert werden können. Ein Beispiel dafür stellt ein normalverteilter Datensatz dar. Bei der Prozessfähigkeitsberechnung gibt es unterschiedliche Ansätze. So kann bei der Fähigkeitsbeurteilung die Fehlerrate in „Parts per Million“ (ppm) angegeben, oder der Sigma-Wert berechnet werden. Sehr weit verbreitet ist auch die Berechnung diverser Prozessfähigkeitsindizes wie dem Cp- oder CpK-Wert:

           

Die Definition des Cp-Werts gilt sinnvoller Weise dann, wenn sowohl eine obere als auch eine untere Spezifikationsgrenze gegeben ist. Der Cp-Wert gibt dabei das Verhältnis der vorgegebenen Toleranz zur Prozessstreuung an, der CpK-Wert gibt als Zusatz den mittleren Abstand der Verteilung zu den Spezifikationsgrenzen an. Dabei sollten beide einen Wert von 1,33 bzw. besser 1,67 überschreiten um einen wirklich fähigen Prozess zu beschreiben.

agile Methoden


Der Begriff „agil“ selbst beschreibt keine Methode, sondern eine bestimmte Denkweise. Dies bedeutet allerdings nicht, dass keine agilen Methoden existieren. Hierbei handelt es sich unter anderem um Methoden wie Scrum, Design-Thinking und Kanban. Diese Methoden werden in dem folgenden Artikel „Anwendung ausgewählter agiler Methoden bei Six Sigma Projekten" beschrieben.

 

Flexibles Projektmanagement ist ein Teil der agilen Methoden. APQC hat zu diesem Bereich eine kurze Umfrage durchgeführt.
 

Six Sigma Deutschland GmbH – Ihr Spezialist für Six Sigma Trainings

DMC Firewall is developed by Dean Marshall Consultancy Ltd
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok